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Biography

Schon mit 15 Jahren legte Oscar de La Fuente in einem der damaligen IN-Clubs in Palma de Mallorca auf – im CLAN. An den Wochenenden organisierte der Club von halb sechs bis halb elf die so genannte Kiddy-Disco und jedes Mal brachte Oscar die Tanzfläche zum Beben. Als er 18 wird, bekommt er das Angebot, als Light-Jockey im legendären RIU Palace zu arbeiten. Schon bald stellt sich heraus, dass er sich auch sehr gut als DJ machen würde. Da Oscar aber der Haupt-LJ war, blieb dieser Job erst einmal an ihm hängen.

Es dauerte nicht lange bis er wirklich schwere Zeiten durchmachen musste: Obwohl er sich eingesteht, dass er das beste Licht- und Laserequipment bedient, das Europa bot, erkennt Oscar, dass er seine wahre Bestimmung gefunden hat. Genau das stellte er sich vor und war sein Traum: Auflegen und nicht den LJ zu spielen. Dennoch half es ihm sehr weiter, dass er die Gelegenheit hatte, für viele der damals berühmtesten DJs aus Europa LJ zu sein, die als Gast-DJs im RIU arbeiteten. Und seine Zeit kam: Wenn die ersten Partygäste eintrudelten, durfte er den Abend als “Warm-Up DJ” einläuten. Schließlich kam es dazu, dass sich der Musikgeschmack des Publikums änderte, zumindest, wenn es um Feiern und Spaß ging: Das deutsche Partyvolk (die Mehrheit der RIU-Gäste war aus Deutschland) war es gewohnt, zu Hause verschiedene Musikstile zu hören; viel cluborientierter als die Musik auf Mallorca, wo die Urlauber lieber kommerziellere Musik mochten. So wurde die Musik der Gast-DJs weniger und weniger geschätzt.

Das Management des RIU bemerkte diese Tendenz und buchte weniger dieser Hardliner. Oscar bekommt dadurch die Chance, von nun an von morgens halb vier bis zum Ende um sechs aufzulegen. Bald beweist er, dass er seine Sache gut macht und noch mehr herausholen kann: Zur Primetime auflegen und der offizielle Resident des RIU Palace zu sein. Er war nun nicht mehr weit davon entfernt, selbst von vielen berühmten Discos in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Gast-DJ eingeladen zu werden.

In seinen Anfängen beim RIU arbeitet Oscar nicht nur nachts, sondern auch tagsüber ab etwa 16 Uhr. Er veranlasst alle nötigen Vorbereitungen für die dementsprechenden abendlichen Events und bleibt meistens noch bis die Türen geöffnet und wieder geschlossen werden. Da er noch keinen Führerschein hatte, wartete er jeden Morgen auf einen Kellner, der sein Nachbar war und ihn immer mit nach Hause nahm. Während er wartet, sitzt er immer auf seinem Lieblingsplatz, an der Wasserfontäne der Eingangshalle des RIU, und für gewöhnlich schläft er am kühlen Marmor ein. Die anderen Angestellten, die an ihm vorbei kamen, nannten ihn schon bald ”Oscar de la Fuente“ – korrekt übersetzt ”Oscar von der Fontäne“, denn Fontäne bedeutet im Spanischen ”Fuente“. Irgendwann arbeitet er nicht mehr tagsüber, sondern nur noch nachts, macht seinen Führerschein und kauft sich ein Auto. Doch so lustig es klingt, seine Kollegen nennen ihn auch weiterhin “Oscar de la Fuente“. Es dauert nur wenige Monate bis das

Publikum es genauso macht.

Im Jahr 2002 startet Oscar richtig durch und gilt seitdem bei den renommiertesten Plattenlabels als einer der besten Compilationmixer. Kein geringerer als Sony Music Media beauftragte ihn damit, die Compilation “RIU Palace – The Ultimate Club Night 2002“ zusammenzustellen. Viele namhafte Künstler sind vertreten und die Platte bringt großen kommerziellen Erfolg.

Im darauf folgenden Jahr wird das Projekt “Sun is out“ realisiert; als erstes bei dem Label BOTOWN und gegen Ende des Jahres 2004 als Remix bei PULSIVE MEDIA. Das ist Oscars Durchbruch; in den deutschen Charts erreicht er Platz 14, gefolgt von Platz 25 in der Schweiz. Mittlerweile gönnt er sich keine Ruhe mehr und arbeitet zurzeit an mehreren Projekten, von denen wir sicher bald mehr hören werden. Die Zeiten, in denen Oscar jeden Morgen am Brunnen vom RIU Palace einschlief, sind endgültig vorbei…