MIKE S.

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66 Janet Jackson, Mike Tyson, Lisa Stansfield, Marusha und ich erblicken das Licht der Welt. Walt Disney ist Tod, der Vietnam-Krieg so lebendig wie nie, Captain Kirk und M... read more
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Biography

Location: Cologne, Germany Germany
Genre: Tech House, Techno
Labels: Code2 Records, Harthouse

66

Janet Jackson, Mike Tyson, Lisa Stansfield, Marusha und ich erblicken das Licht der Welt. Walt Disney ist Tod, der Vietnam-Krieg so lebendig wie nie, Captain Kirk und Mr. Spock starten in die unendlichen Weiten des Weltraums. Auf der Erde fällt das berühmte Wembley Tor – oder auch nicht.

Die Charts weltweit dominieren die Beach Boys, die Rolling Stones und natürlich die Beatles. Die Rockmusik wird psychedelisch. „We all live in a yellow submarine”!!!!

1978

Disco und die Kugeln dazu überall. Der Schallplattenunterhalter mutiert zum Discjockey und ich kaufe mir meine erste LP: „Masterpiece“ von den The Temptations.

1981

Während US-Präsident Reagan und Papst Johannes Paul II. bei Attentaten schwer verletzt werden, rutscht eines samstagabends der DJ eines Tanzlokals in der Nähe von Stuttgart in seiner Badewanne aus. Ich, der Lightjockey, muss ihn vertreten. 14 Wodka Lemon, 5-mal „Thriller“ und 4-mal „Young Guns“ später habe ich mein erstes festes Engagement als DJ.

1985

Forscher entdecken das Ozonloch, die Charts werden von „Modern Talking“ besetzt und ich mache mich selbständig als „Organisator im Musikgewerbe“, werde zum DJ mit Gewerbeschein.

1989

Trauer u.a. um Salvador Dalí, Avicii wird in Schweden geboren, ich entdecke „House“.

Öffnung von Mauer und Grenzen und schließlich die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, ich entdecke „Techno“.

1993

Verliebt in Whitney Houston, beeindruckt von Frankfurter Produktionen wie „Snap“ oder „Culture Beat“, inspiriert von „Dark and Long“ von Underworld, gehe ich ins Musikstudio. Mein zweites Projekt „Cybordelics“ schafft es auf Platz 1 und 2 der UK-Underground Dance Charts.

1995

Während „Forrest Gump“ die Welt mit anderen Augen sieht, muss die Loveparade in Berlin wegen steigenden Besucherzahlen die Strecke wechseln. Ich werde Mitbegründer der Plattenladenkette „Delirium“ in Stuttgart und des Plattenlabels „Suspect Records“, auf dem meine erste LP in Co-Produktion erscheint.

1997

Das künstliche Haustier Tamagotchi und Klonschaf Dolly sind die Lieblinge der Medien. Carl Cox erreicht Platz 1 bei der ersten „DJ Mag Top 100“.

Mit mir als leitendem Musikredakteur, und später dann als Programmdirektor, geht in Köln „Evosonic Radio“ auf Sendung. Der weltweit erste Radiosender, der 24 Stunden nonstop elektronische Tanzmusik spielt.

1999

Die Musikbranche macht wieder Plus – dank Internet. Die Digitalisierung rettet die Musik, für “Evosonic Radio” dagegen kommt jede Rettung zu spät. Der Sender geht, wie die “Titanic” im Kino, unter.

2000

Die Entdeckung BSE-infizierter Rinder ist genauso Thema wie die erfolgreiche Weltausstellung Expo. Paul Van Dyk erobert die USA und ich werde verspätet für meine Arbeit bei „Evosonic Radio“ mit dem German Dance Award ausgezeichnet. Das Beste zum Start ins neue Jahrtausend ist für mich aber, dass ich Vater werde.

2004

Wir sind Papst und DJ Tiesto begleitet vor Millionen TV-Zuschauern mit seiner Musik den Einmarsch der Athleten bei den Olympischen Sommerspielen in Athen. Ich werde Dozent bei der „VibrA School of DJing“ in Köln.

2011

Stresstest ist zu Recht das Wort des Jahres. Dafür sorgt auch der Arabische Frühling, das AKW in Fukushima und die Eurokrise. Stressfrei und erholt durch die langen Musik-Pause starte ich, zum ersten Mal als Solo-Produzent, ein kleines Comeback.

2013

EDM ist mittlerweile ein Schimpfwort und David Guetta hat bis dato geschätzte 90 Millionen Tonträger verkauft.

Ein paar Remixe von mir und das Re-Work einer meiner Klassiker kann auch ich verbuchen.

2016

Während der deutsche DJ Felix Jaehn Platz eins der amerikanischen Billboard Charts erreicht, startet mein Label „Evosonic Records“ mit meiner ersten Solo-LP „Two Point Zero“.

Music

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